Funktionaler Gesangs­­unterricht

»Unser Körper ist die Harfe unserer Seele«
Khalil Gibran

Kennenlernen eines verborgenen Instruments

An der Stimme zu arbeiten bedeutet, die Aufmerksamkeit nach innen zu richten und die körperlichen Vorgänge dieses Instruments aufzuspüren, das so unglaublich viele Klangfarben hervorbringen kann.
Im funktionalen Gesangsunterricht stellt man sich dieser Aufgabe konkret und voller Neugierde. Der Schüler entdeckt in immer differenzierterer Weise die Zusammenhänge zwischen seiner Stimme und seiner Körperhaltung, Beweglichkeit und Atmung.
Durch gezielt eingesetzte Körper- und Stimmübungen werden die Empfindungsfähigkeit und das Bewusstsein für die natürlichen physiologischen Abläufe beim Singen geweckt und trainiert.

 

Lernen durch Erfolg und Freude

Von Anfang an orientiert sich der Unterricht an den positiven Erfahrungen und Erfolgen, die der Schüler unmittelbar durch die Veränderungen in seiner Stimme erlebt. Das macht Spaß und ist motivierend.

 

Balance und Beweglichkeit

Wird die Stimme heiser? Oder fehlt es ihr an Tragfähigkeit, Höhe, Tiefe, Wärme, Nuancenreichtum oder Lautstärke, etc.?
In den allermeisten Fällen verwenden wir zu viel Kraft für das, was wir erreichen wollen. Für das Singen bedeutet dies, dass wir unnötig Hilfsmuskeln anspannen. Aber auch das Gegenteil ist denkbar: Wenn wir nicht genügend Grundspannung aufbringen, müssen ebenfalls ungeeignete Muskelgruppen die Arbeit übernehmen.
Das funktionale Stimmtraining lenkt die Aufmerksamkeit des Schülers auf die Effizienz der Stimmfunktion, die entstehen kann, wenn der gesamte Körper höchst beweglich und in Balance ist.
Eine effiziente Stimmführung führt dazu, dass die Stimme sich auch in reiferem Alter verbessern und erhalten kann.

 

Entdecken der eigenen Möglichkeiten

»…und ist der Schüler nicht wenigstens die Hälfte seines Weges alleine gegangen, so hat er nichts gelernt«
Sokrates

Der Sänger lernt, sein natürliches stimmliches Potential zu entfalten, indem er es selbst kennenlernt.
Ein wichtiges Moment der funktionalen Stimmbildung ist, die Neugierde im Schüler zu wecken und ihn dazu anzuleiten, seiner Intuition für das Singen zu vertrauen.
Die eigenen Möglichkeiten werden unter Anleitung des Gesangslehrers vom Sänger selbst entdeckt, es werden ihm keine Ideale empfohlen.
Die Erfahrung, wie sich eine gesunde Stimmfunktion anfühlt, lässt sich für jede Stimmanwendung erlernen, auch wenn die stimmlichen Anforderungen bei Pop-, Jazz-, Rock- oder Opernsängern spezifisch sind.

 

Wissen aus Erfahrung schafft Sicherheit

»Durch Forschen nur gewinnt man Gelassenheit in allem Tun.«
Sophokles

Das Wissen über die funktionalen, physiologischen Vorgänge und Zusammenhänge beim Singen wird immer durch die eigene körperliche Erfahrung vermittelt. Dadurch erlangt der Sänger Sicherheit im Umgang mit seiner Stimme.
Er lernt, seine Stimmfunktion zu kontrollieren und sich auf seine Technik zu verlassen. Dies stärkt das Selbstbewusstsein und schafft Gelassenheit, was sich positiv auf seine Auftritte und Bühnenpräsenz auswirkt.
Grundlage meines Unterrichts ist die Ausbildung zum CRT (Certified Rabine Teacher) bei Prof. Eugen Rabine, der nicht müde wird, über die funktionalen Zusammenhänge beim Singen zu forschen und sie in einem pädagogischen Konzept weiterzugeben, das das Lernen durch Selbsterfahrung im Vordergrund hat.

Mein Unterricht basiert auf meinem Wissen, meiner Intuition und meiner langjährigen Erfahrung als Sängerin.

 

Unterrichtsangebot

Das Unterrichtsangebot richtet sich an Anfänger, die ihre Stimme kennenlernen wollen und Fortgeschrittene, sowie an professionelle Sänger.
Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

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